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Elke Schrempp feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

20.11.2017

>>Eine wertvolle Kollegin, die nicht mehr aus der Schulgemeinschaft wegdenkbar ist<<, >>eine Kollegin, der das Wohl der Schule und der Schüler besonders am Herzen liegt <<, >>eine Lehrerin, bei der Werteerziehung, Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit keine leeren Phrasen sind<<. Mit diesen Worten beschrieb Schulleiter Franz Kasper die seit August 1995 an der Realschule Wolfach unterrichtende Technik- und Kunstlehrerin Elke Schremp und überreichte ihr die Urkunde der Landesregierung für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.

Streitschlichter an der Realschule Wolfach

  • Logo der Streitschlichter

  • Streitschlichterausflug
  • Ausgebildete Streitschlichter der Realschule


Streitschlichter an der Realschule Wolfach

16.09.2017

18 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen haben erfolgreich an der Ausbildung zum Streitschlichter teilgenommen. Diese fand im Dezember 2016 und Januar 2017 an zwei Wochenenden statt. Um an der anspruchsvollen und abwechslungsreichen Ausbildung teilnehmen zu können, hatten die Schülerinnen und Schüler ihre Freizeit geopfert.

Die Ausbildung wurde von Schulsozialarbeiterin Annette Vollmer und Beratungslehrer Claus Grimm durchgeführt. Zunächst wurde das eigene Streitverhalten hinterfragt, anschließend wurde der Umgang mit Konflikten bearbeitet und schließlich lernten die Schülerinnen und Schüler Grundlagen der Gesprächsführung wie Wertschätzung, einfühlendes Verstehen und aktives Zuhören kennen.

In der letzten Phase wurden die Grundsätze der Streitschlichtung wie Vertraulichkeit, Unparteilichkeit theoretisch behandelt. Danach wurden Streitschlichtungsgespräche mit viel Freude und Engagement in Rollenspielen umgesetzt.

Seit dem 13.03.2017 stehen die Streitschlichter in den großen Pausen für ihre Mitschüler zur Streitschlichtung zur Verfügung.

 

Streitschlichterausflug der Realschule Wolfach

 

Als kleines Dankeschön für das Engagement der Streitschlichter luden Frau Annette Vollmer (Schulsozialarbeiterin) und Herr Claus Grimm (Beratungslehrer) alle Beteiligten zu einem Ausflug nach Oberharmersbach zum Adventure Minigolf ein.

Elf der Schülerinnen und Schüler möchten auch im kommenden Schuljahr 2017/2018 für ein gutes Miteinander in der Realschule aktiv sein und als Streitschlichter weiter arbeiten. Sie werden auch bei der Ausbildung der neuen Streitschlichter mithelfen.

 

Wir wünschen ihnen dabei weiterhin viel Freude und Erfolg.

Die Realschule Wolfach begrüßt die neuen Fünftklässler

12.09.2017

Mit einer feierlichen Einschulung begann am Dienstag, dem 12. September, für 91 Schülerinnen und Schüler ein neues Kapitel in ihrem Leben. Herr Kasper begrüßte die neuen Fünftklässler zusammen mit ihren Familien bei einer Feierstunde in der Festhalle. Dabei hießen die ehemaligen Fünftklässler die neuen mit einem englischen Lied Willkommen. Der brandneue Imagefilm der Realschule Wolfach und die musikalischen Schülerbeiträge gaben den Kindern einen Einblick in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Schullebens. Im Anschluss durften die Fünftklässler ihre neuen Klassenzimmer bestaunen. Nach dem ersten Kennenlernen und der Bücherausgabe endete ein ereignisreicher Tag für die neuen Realschüler.

  • Klasse 5a mit Klassenlehrerin Frau Kienzler
  • Klasse 5b mit Klassenlehrer Herr Opitz

  • Klasse 5c mit Klassenlehrer Herr Hilser
  • Klasse 5d mit Klassenlehrerin Frau Laufer

Kooperation zur Sozialarbeit an Wolfacher Schulen

  • Die Schulsozialarbeiterinnen Annette Vollmer (links) und Christiane Erdrich-Timm erzählten von ihrer Arbeit an den Wolfacher Schulen. Text und Foto: Michael Hoffmann

Die Sozialarbeit an Wolfacher Schulen läuft erfolgreich. Gestern wurde im Rathaus eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Schulen, der Stadt und dem Jugendamt unterzeichnet. Sie ist Bestandteil neuer Förderrichtlinien des Kreises.

Sie seien »umtriebiger denn je« – Bürgermeister Thomas Geppert weiß, wie viel Arbeit die Sozialarbeiterinnen Christiane Erdrich-Timm und Annette Vollmer investieren. Fast täglich sind sie in Wolfacher Schulen unterwegs. Ihre Arbeit wurde gestern in einer Kooperationsvereinbarung zur Schulsozialarbeit zwischen der Stadt, den Schulen und dem Jugendamt festgehalten.

Geppert, die Schulleiter Manuel Ressel (Herlinsbachschule), Franz Kasper (Realschule) und Elisabeth Grassinger (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum SBBZ) sowie Jugendhilfeplaner Hans-Jürgen Lutz vom Landratsamt unterzeichneten die Vereinbarung im Wolfacher Rathaus. Das Besondere daran: Auch die Schulsozialarbeiterinnen brachten ihre Erfahrungen und Wünsche ein.

Das Landratsamt hatte im vergangenen Jahr neue Förderrichtlinien für die Schulsozialarbeit verabschiedet. Bestandteil dieser Richtlinien war eine solche Vereinbarung.  Fachkräfte der Sozialarbeit und der Schulen können so koordiniert zusammenarbeiten, sagte Hans-Jürgen Lutz: »Die Schulsozialarbeit ist eine Auszeichnung und ein Merkmal guter Schulen.«

Annette Vollmer betonte, dass Sozialarbeit an den Schulen schon stattfinde: »Ich habe das Gefühl, das lebt schon.« Sie ist an der Realschule Wolfach tätig. Zusammen mit den Beratungslehrern bildet sie dort unter anderem Schüler zu Streitschlichtern aus.

Auch Christiane Erdrich-Timm ist Streitschlichter-Ausbilderin: »Ziel ist es, dass die Schüler lernen, Konflikte alleine zu lösen.« Zusätzlich bietet sie am SBBZ eine feste Sprechstunde an. An der Herlinsbachschule können die Lehrer bei Bedarf auf sie zukommen. Mobbing und Ausgrenzung seien dabei oft Thema.

Finanziell kommen auf die Schulen damit aber weitere Belastungen zu. »Das ist schon ein ziemlicher Brocken«, erklärte Manuel Ressel. Um die Grundlagen zu schaffen, müsse ein vierstelliger Betrag in Projekte und Materialien investiert werden. Gleichzeitig betonte er aber, wie wichtig die Sozialarbeiterinnen seien. Vor allem durch Mobbing gebe es immer wieder Probleme, auf die schnell reagiert werden müsse.

»Das wird schon sehr gut angenommen«, erzählte Elisabeth Grassinger.  Auch Franz Kasper empfindet die Schulsozialarbeiterinnen als »unheimliche Bereicherung«. Es erweise sich als Vorteil, dass die beteiligten Personen in die Erarbeitung der Kooperation einbezogen wurden.

Die Vereinbarung wurde zunächst auf zwei Jahre geschlossen. So könne man laut Kasper immer wieder auf neue Herausforderungen reagieren: »Es ist wichtig, dass die gegenseitige Verzahnung lebt und sich verändert.«

Autor:

Michael Hoffmann

Quelle: Offenburger Tageblatt (15. Februar 2017)

Schulsozialarbeiterinnen-Duo stellt sich und die Arbeit vor

  • Christiane Erdrich-Timm (links) betreut Herlinsbach- und Förderschule, Annette Vollmer die Realschule. Ideen sammeln sie auch im gegenseitigen Austausch. Text und Foto: Tobias Lupfer

Für Schüler wie für Eltern: Christiane Erdrich-Timm und Annette Vollmer haben ein offenes Ohr. Seit Oktober sind die beiden Schulsozialarbeiterinnen in Wolfach aktiv und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Vier Monate sind Christiane Erdrich-Timm und Annette Vollmer inzwischen schon als Schulsozialarbeiterinnen in Wolfach aktiv – und doch sind sie noch »die Neuen«. Mit dem Offenburger Tageblatt sprach das Duo über den Einstieg in die komplexe Arbeit in den Schulen, über ihre Ziele und ihren Beruf.

»Man arbeitet eher präventiv«

Schulsozialarbeit? »Damals war das ein Manko«, erinnert sich Erdrich-Timm an ihre erste Stelle nach dem Studium an einem Ganztagsgymnasium. Die Zeiten haben sich gewandelt: Mittlerweile sei Schulsozialarbeit ein Qualitätssiegel. »Man arbeitet eher präventiv«, ergänzt Vollmer.

Erdrich-Timm ist 39 Jahre alt, wohnt in Berghaupten und ist Mutter von drei Kindern. Mit 23 wechselte sie von der Sozialarbeit in den heilpädagogischen Bereich, arbeitete mit Kindern mit körperlicher und geistiger Behinderung. In den vergangenen drei Jahren war sie im Epilepsiezentrum in Kork tätig. Mit 40, so ihr selbst gestecktes Ziel, wollte sie zurück in die Schulsozialarbeit – mit genügend Lebenserfahrung, um dem Beruf gerecht zu werden.

Seit 2008 wohnt Vollmer wieder in Wolfach

Auch Vollmer, 43 Jahre, ist Mutter und hat einige Stationen vorzuweisen: Zunächst absolvierte sie eine Ausbildung als Erzieherin, danach studierte sie Sozialpädagogik. Fünf Jahre arbeitete sie in Basel in der Krisenintervention mit Mädchen im Alter von zwölf bis 18 Jahren aus der ganzen Schweiz. 2008 zog die Wolfacherin zurück in ihre Heimatstadt. Sie arbeitete bei der Zeller Firma Agil Event, für die sie im Auftrag der Kommunalen Arbeitsförderung in verschiedenen Projekten arbeitete, im Schwerpunkt mit Jugendlichen unter 25 Jahren.

Beide haben 50-Prozent-Stellen: Vollmer betreut die Realschule, Erdrich-Timm die Herlinsbachschule und das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum. »Meistens sind es Konflikte mit Mitschülern oder Stress mit Zuhause«, berichtet Erdrich-Timm von den Themen der ersten vier Monate. Mit unterschiedlichen Angeboten ist das Duo auch im Unterricht eingebunden. So in der ersten Klasse etwa mit sozialem Lernen, in der fünften Klasse der Realschule im Fach »Methoden und Soziales Lernen«. »Wenn die Schüler uns schon mal in der Klasse erlebt haben, ist der Schritt, zu uns zu kommen, kleiner«, sagt Vollmer.

Netzwerkarbeit ist wichtig

Wichtig ist für das Duo die Netzwerkarbeit: Da, wo die Schulsozialarbeiterinnen selbst an ihre Grenzen stoßen, vermitteln sie den Ratsuchenden Kontakt zu Fachstellen und Experten. Nach und nach wollen die zwei ihr Angebot ausweiten, etwa mit Streitschlichterausbildung, Elternkaffees und mehr. »Jede Familie hat ihre Stärken und Schwächen.«

Kinder stünden heute unter mehr Druck als früher, sind die Sozialarbeiterinnen sich einig. »Die Welt stellt größere Forderungen an einen. Allein schon die Frage: Wo komme ich hin mit meinem Schulabschluss?« Hänseleien habe es auch früher schon gegeben – in der digitalen Welt sei aber auch dieses Thema anders zu sehen. »Wichtig ist, dass die Schüler wissen, dass sie zu uns kommen können, wenn etwas ist.«

Autor:

Tobias Lupfer

Quelle: Offenburger Tageblatt (13. Februar 2017)

Wolfacher Fasnet



Informationstag für die Klassenstufe 9 zum Thema „Frieden sichern – aber wie?“


Am 12.01.2017 und am 13.01.2017 standen die Vormittage an der Realschule Wolfach für die neunten Klassen ganz unter dem Motto „Frieden sichern –aber wie?“. Besonders in Anbetracht aktueller politischer Ereignisse muss dem Thema „Friedenssicherung“ auch in der Schule angemessen Rechnung getragen werden.

Da es sich bei der Frage der Friedenssicherung um ein kontroverses Thema handelt und einfache Antworten undenkbar sind, lud die Realschule Wolfach verschiedene Referenten ein, welche auf unterschiedliche Art und Weise diese Thematik beleuchteten.

In einem ersten Baustein gingen die Jugendoffiziere der Bundeswehr auf die Aufgaben der deutschen Streitkräfte, die Mandatierung von Bundeswehrauslandseinsätzen sowie auf den Themenbereich „Vernetzte Sicherheit“ ein. Sie erhielten unter anderem einen Einblick in den sicherheitspolitischen Ansatz der Bundeswehr, wie militärische, diplomatische, humanitäre, polizeiliche und entwicklungspolitische Instrumente am Einsatzort gebündelt werden können.

Außerdem konnte die Realschule Wolfach für ihren Informationstag die Servicestelle Friedensbildung gewinnen. Ihre Aufgabe ist es, bereits existierende Angebote der Akteure aus den Bereichen der Friedensbewegung und Friedenspädagogik sichtbarer zu machen und über sie zu informieren. In diesem Baustein ging es vor allem um die Erarbeitung kreativer, gewaltfreier, d. h. nicht-militärischer Interventionsmöglichkeiten bei Konflikten. Gemeinsam wurden hierbei die verschiedenen Stufen der Eskalationsleiter nach Glasl erarbeitet, um anschließend zu überlegen, welche Akteure an welcher Stelle mit welchen Mitteln intervenieren können und welche Schritte bis zur Entstehung eines Krieges durchlaufen werden.

Dieser informative und intensive Vormittag sensibilisierte die Schülerinnen und Schüler für verschiedene Aspekte der Friedenssicherung und trug zu einem differenzierten Blick für Fragen rund um das Thema Friedenssicherung bei.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.friedensbildung-bw.de/aktuelles_servicestelle.html

Realschüler sammeln Spendengeld für den Club 82

  • Auf dem Foto von links: Schulleiter Franz Kasper, Religionslehrer Christoph Merz, Club 82 Geschäftsführer Helmut Walther, Inge Schoch vom Club 82 und Ethiklehrerin Fatima G. Wörner

 

Die Siebtklässler der Realschule Wolfach haben in den vergangenen Wochen großen Einsatz für das Projekt mit dem Club 82 gezeigt. Durch diverse Kuchenverkäufe und den Verkauf selbstgestrickter Mützen und Schals kamen 650 Euro Spendengeld zusammen. Betreut wurden die Schüler von Lehrerin Fatima Giuliana Wörner und Lehrer Christoph Merz. Das Projekt mit dem Club 82 war Teil des Religions- und Ethikunterricht. “Es ist normal, verschieden zu sein“ – dieser Leitsatz war in den vergangenen Wochen immer wieder Thema, wenn Frau Inge Schoch vom Club 82 die Schüler der Klassenstufe 7 besuchte. In verschiedenen Unterrichtseinheiten lernten die Klassen nicht nur reine Theorie kennen, sondern konnten durch Selbsterfahrungsübungen, persönliche Begegnungen und dem Besuch der Lebenshilfe wertvolle neue Erfahrungen machen.