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Die Realschule Wolfach begrüßt die neuen Fünftklässler

11.09.2018

 

Mit einer feierlichen Einschulung begann am Dienstag, dem 11. September, für 111 Schülerinnen und Schüler ein neues Kapitel in ihrem Leben. Herr Kasper begrüßte die neuen Fünftklässler zusammen mit ihren Familien bei einer Feierstunde in der Festhalle. Dabei hießen die ehemaligen Fünftklässler die neuen mit einem englischen Lied Willkommen. Der Imagefilm der Realschule Wolfach und die musikalischen Schülerbeiträge gaben den Kindern einen Einblick in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Schullebens. Im Anschluss durften die Fünftklässler ihre neuen Klassenzimmer bestaunen. Nach dem ersten Kennenlernen endete ein ereignisreicher Tag für die neuen Realschüler.

  • Klasse 5a mit Klassenlehrer Herr Bauer
  • Klasse 5b mit Klassenlehrer Herr Licht

  • Klasse 5c mit Klassenlehrer Herr Fritsch
  • Klasse 5d mit Klassenlehrerin Frau Nonnenmann

79 Preise und 104 Lobe für besondere Leistungen an der Realschule Wolfach

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Cambridge-Urkunden für 26 Wolfacher Neuntklässler

  • Quelle: Tobias Lupfer, Offenburger Tageblatt 22. Juni 2018

Projekt mit dem Club 82 “Es ist normal, verschieden zu sein“

21. Juni 2018

Die Siebtklässler der Realschule Wolfach haben in den vergangenen Wochen großes Interesse für das Projekt mit dem Club 82 gezeigt. Das Projekt mit dem Club 82 war Teil des Religions- und Ethikunterricht. “Es ist normal, verschieden zu sein“ – dieser Leitsatz war in den vergangenen Wochen immer wieder Thema, wenn Frau Inge Schoch vom Club 82 die Schüler der Klassenstufe 7 besuchte. In verschiedenen Unterrichtseinheiten lernten die Klassen über Wochen nicht nur reine Theorie kennen, sondern konnten durch Selbsterfahrungsübungen, persönliche Begegnungen und dem Besuch der Lebenshilfe wertvolle neue Erfahrungen machen. Ziel des Projektes ist es die Schüler zu sensibilisieren, um Menschen mit einer Behinderung später nicht auszugrenzen, sondern sie in der Gesellschaft zu integrieren.

 

  • Beim Schnippeln von Obstsalat mit verbundenen Augen und dem Umgang mit dem Blindenstock und Rollstuhl erhielten die Schüler einen Einblick in den Alltag von Menschen mit Behinderung.
  • Sichtlich beeindruckt waren die Schüler von der Begegnung mit Herrn Ciccotelli, der den Schülern von seinem eigenen Schicksalsschlag und das Leben im Rollstuhl erzählte.


Künstlerische Käfer- und Bulli-Parade

  • Die jungen Künstlerinnen Laura Heil (von links), Celina Epting und Ayleen Tronnier mit dem Organisator des VW-Veteranentreffens Andreas Grabsch vor ihren Kunstwerken. ©Andreas Buchta

Quelle: Offenburger Tageblatt

Autor: Andreas Buchta

6. Mai 2018

Künstlerische Käfer- und Bulli-Parade im Museum im Schloss in Wolfach: Schüler der Realschule präsentieren dort in einer Sonderausstellung an die 60 VW-Kunstwerke. Inspiriert hat sie das Internationale VW-Veteranentreffen im Juni in Wolfach.

»Herzlich willkommen zu unserer kleinen, schnuckeligen Ausstellung« begrüßte am Freitag Christian Oberfell vom Verein Kultur im Schloss die Besucher, Realschüler und Lehrer bei der Eröffnung der Sonderausstellung im Museum im Schloss in Wolfach. Junge Künstler der Realschule aus den fünften bis zehnten Klassen haben sich zusammen mit ihren Lehrern des Themas VW-Käfer und VW-Bulli künstlerisch angenommen. Der Anlass: das vom 14. bis zum 17. Juni in Wolfach stattfindende VW-Veteranentreffen. Dessen Hauptorganisator Andreas Grabsch war auch zu der Ausstellungseröffnung gekommen.

Verschiedene Techniken

»Wir wollten auch einmal eine schöne Ausstellung mit unseren Schülern machen und haben das Thema VW in der Schule künstlerisch umgesetzt«, beschrieb Lehrerin Britta Wöhrle die Motivation zu diesem Projekt. Dabei seien verschiedene Techniken von der Bleistift- und Kreidezeichnung über das Aquarell und die Schablonen-Graffiti-Technik bis hin zu Schriftbildern in Gomringer-Manier und dem bunten Acrylbild in Flower-Power-Tradition angewandt worden. Herausgekommen sind an die 60 Bilder von Käfern und Bullis in allen nur denkbaren Stilrichtungen und von grau bis Hippie-bunt – und zwei Objekte, ein VW-Turm und eine bunte Käferversammlung.

»Wir haben Bilder aller Art ausgestellt und jedes hat seinen eigenen Charme«, stellte Oberfell fest. Er könne sich sogar vorstellen, dass das eine oder andere der Kunstwerke seinen Besitzer wechselt. »Der Verkauf wird von uns gerne vermittelt«, bot er an.

In einer Nacht und Nebelaktion war die Ausstellung am Montag von einem Team von Kunst im Schloss aufgebaut worden – und dennoch wirkt das Ganze durchdacht und wohlgeordnet. »Es ist eine bunte, sehr lebendige Ausstellung geworden, die Leben ins Museum bringt«, stellte Oberfell fest.

Besondere Rechnung dabei

Ein Besucher hatte zur Ausstellungseröffnung etwas ganz Besonderes mitgebracht: eine Rechnung für seinen ersten Käfer, den er am 20. März 1959 für 4980 Mark erworben hatte.

Info: Die VW-Ausstellung im Museum ist noch bis zum 7. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten des Museums: dienstags, donnerstags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Schüler haben in das Museum freien Eintritt.

Präventionstage zum Thema „Gewalt“ der 6.Klassen der Realschule Wolfach

  • Von links:Polizeihauptkommissar Tilo Meißner, Polizeiobermeisterin Linda Müller und Polizeikommissarsanwärterin Ronja Berberich.

21.03.2018

Am Mittwoch, den 21.03. und Donnerstag, den 22.03.2018 war Herr Polizeihauptkommissar Tilo Meißner vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Offenburg an der Realschule Wolfach. Er arbeitete mit den Schülerinnen und Schülern der 6.Klassen in zwei Schulstunden am Thema „Gewalt“ und allem, was damit zusammen hängt.

Herr Meißner hat mit den Schülern im Gespräch den Begriff Gewalt geklärt, insbesondere wo Gewalt beginnt und wie Konflikte anders gelöst werden können. In der Diskussion wurde klar, dass es verschiedene Ansichten gibt und immer das Opfer entscheidet, ob etwas Gewalt ist oder nicht. Außerdem verdeutlichte Herr Meißner die Folgen von Gewalt.

Es wurde gemeinsam erarbeitet, was Zivilcourage bedeutet und was man in Notfällen tun kann. In Rollenspielen konnten die Schülerinnen und Schüler selbst erleben, wie sich beispielsweise Opfer von Mobbing fühlen.

Darüber hinaus nutzten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit verschiedene allgemeine Fragen zur Polizei und ihrer Arbeit zu stellen.


Neu ausgebildete Streitschlichter

  • „ Neue“ und „alte“ Streitschlichter am 3. Ausbildungswochenende

Februar 2018

Auch in diesem Schuljahr bildeten die Schulsozialarbeiterin Frau Annette Vollmer und der Beratungslehrer Herr Klaus Grimm Streitschlichter an der Realschule Wolfach aus.  Fünf Schüler aus der 7. und 8. Klasse haben sich an drei Wochenenden jeweils freitagnachmittags und samstagvormittags die Zeit genommen, um sich zu Streitschlichtern ausbilden zu lassen.

Sie haben sich aktiv mit Ihrem eigenen Streitverhalten auseinandergesetzt. Anschließend lernten die Schülerinnen und Schüler Grundlagen der Gesprächsführung wie Wertschätzung, einfühlendes Verstehen und aktives Zuhören kennen.

Am dritten Wochenende kamen die „ alten Streitschlichter“ dazu und haben mit den „neuen Streitschlichtern“ in Rollenspielen Streitschlichtungen geübt.

Wir begrüßen die neuen Streitschlichter herzlich in unserem Streitschlichterteam und freuen uns, dass sie der Schule Ihr neuerworbenes Können zur Verfügung stellen und bereit sind monatlich an den nachmittäglichen Sitzungen teilzunehmen.

Radhelmkampagne für mehr Sicherheit

  • Die Polizei informierte in einem anschaulichen Vortrag, wie wichtig das Tragen eines Radhelmes für die Sicherheit ist.

Wolfacher Fasnet

  • Schülerdisko in der Festhalle
  • Tanz AG

  • "Schokoküssewettessen" und anschließende Polonaise
  • Die Sechstklässler und ihre Modenschau

Muttersprachlerin gastiert mit "France Mobil" an der Realschule Wolfach

Quelle: Schwarzwälder Bote (Steitz)                                                                            29.01.2018

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Schüler programmieren eigene Handy-App

Januar 2018

Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Realschule und den Beruflichen Schulen Wolfach erhielten die Schüler der 9. Klassen der Realschule im Fach Technik eine Einführung in die Grundlagen der Programmierung.

 

  • Schüler der 9. Klasse der Realschule Wolfach mit Technik-Fachlehrerin Elke Schrempp

Programmierkenntnisse spielen im Zeitalter der Digitalisierung eine wichtige Rolle. Immer mehr Computer und Maschinen werden vernetzt und mobile Endgeräte wie Smartphones ermöglichen weltweit den Zugriff auf Daten und dienen zur Steuerung dieser Systeme.

Den Gedanken der Vernetzung nahmen sich auch die Initiatoren der Kooperation zwischen der Realschule und den Beruflichen Schulen Wolfach vor. So erhielten die Technik-Schüler der 9. Klassen der Realschule zu jeweils 2 Terminen eine Einführung in die Grundlagen der Programmierung. Der Unterricht fand in den Computerräumen der Beruflichen Schule Wolfach statt. So wurden die Fachkenntnisse an beiden Schulen und die technische Infrastruktur optimal genutzt und die Schüler konnten über das WLAN ihre selbst programmierten Handy - Apps herunterladen und installieren.

Die Schüler lernten im Unterricht die grundlegende Vorgehensweise zur Programmierung einer App . Sie legten zuerst das Aussehen der App über Bild - /Text - und Steuerelemente fest und fügten danach die benötigten Funktionen in Form von speziellen Anweisungen hinzu.

Die Motivation unter den Schülern war sehr hoch, denn sie konnten Ihre Programmierkünste sogleich am eigenen Smartphone testen und mit nach Hause nehmen. Wem das noch nicht genug war, der konnte im Nachgang über das Lernportal moodle der Beruflichen Schulen Wolfach im Internet noch weitere Beispiele ausprobieren und so seine neu hinzugewonnenen Kenntnisse verfeinern.

 

Bild und Text: Kreß

„Klicksalat“-Präventionstage für mehr Sicherheit im Netz

Am 5. und 6. Dezember 2017 informierte Jörg Kabierske in verschiedenen Workshops und Vorträgen Schüler, Lehrer und Eltern über den richtigen Umgang mit den „Neuen Medien“.

Gesponsert wurde das Medien-und Sicherheitstraining von der Sparkasse Wolfach.

Sein Fazit: "Erziehung ist kein Ponyhof". Hier gibt Kabierske hilfreiche Tipps, wie man die Kinder begleiten kann: https://www.klicksalat.net

  • Am Abend kamen mehr als 200 interessierte Eltern zum Vortrag von Herrn Kabierske. Eröffnet wurde der Abend durch Herrn Schiefer von der Firma Leipold. Er zeigte auf, wie sich das Verhalten von Jugendlichen im Netz auf eine Lehrstellenbewerbung auswirken kann, denn "das Netz vergisst nichts".
  • Die Fünft-und Sechstklässler erarbeiteten im Cybermobbing-Workshop Verhaltensregeln für den Umgang in Klassenchats. Seine Botschaft: "Peinliche Bilder und Kettenbriefe löschen."

  • In Klasse sieben und acht ging es hauptsächlich um Datenschutz. Thematisiert wurden die aktuell angesagten Apps, von Snapchat über Instagram bis Whatsapp, und deren Gefahren.
  • Die Neunt-und Zehntklässler wurden über rechtliche Konsequenzen von Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung aufgeklärt.

  • Zeitungsbericht "Es geht eigentlich um Werte" (Quelle: Offenburger Tageblatt)
  • Quelle: Offenburger Tageblatt - Autor: Tobias Lupfer

Elke Schrempp feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

20.11.2017

>>Eine wertvolle Kollegin, die nicht mehr aus der Schulgemeinschaft wegdenkbar ist<<, >>eine Kollegin, der das Wohl der Schule und der Schüler besonders am Herzen liegt <<, >>eine Lehrerin, bei der Werteerziehung, Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit keine leeren Phrasen sind<<. Mit diesen Worten beschrieb Schulleiter Franz Kasper die seit August 1995 an der Realschule Wolfach unterrichtende Technik- und Kunstlehrerin Elke Schremp und überreichte ihr die Urkunde der Landesregierung für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.

Streitschlichter an der Realschule Wolfach

  • Logo der Streitschlichter

  • Streitschlichterausflug
  • Ausgebildete Streitschlichter der Realschule


Streitschlichter an der Realschule Wolfach

16.09.2017

18 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen haben erfolgreich an der Ausbildung zum Streitschlichter teilgenommen. Diese fand im Dezember 2016 und Januar 2017 an zwei Wochenenden statt. Um an der anspruchsvollen und abwechslungsreichen Ausbildung teilnehmen zu können, hatten die Schülerinnen und Schüler ihre Freizeit geopfert.

Die Ausbildung wurde von Schulsozialarbeiterin Annette Vollmer und Beratungslehrer Claus Grimm durchgeführt. Zunächst wurde das eigene Streitverhalten hinterfragt, anschließend wurde der Umgang mit Konflikten bearbeitet und schließlich lernten die Schülerinnen und Schüler Grundlagen der Gesprächsführung wie Wertschätzung, einfühlendes Verstehen und aktives Zuhören kennen.

In der letzten Phase wurden die Grundsätze der Streitschlichtung wie Vertraulichkeit, Unparteilichkeit theoretisch behandelt. Danach wurden Streitschlichtungsgespräche mit viel Freude und Engagement in Rollenspielen umgesetzt.

Seit dem 13.03.2017 stehen die Streitschlichter in den großen Pausen für ihre Mitschüler zur Streitschlichtung zur Verfügung.

 

Streitschlichterausflug der Realschule Wolfach

 

Als kleines Dankeschön für das Engagement der Streitschlichter luden Frau Annette Vollmer (Schulsozialarbeiterin) und Herr Claus Grimm (Beratungslehrer) alle Beteiligten zu einem Ausflug nach Oberharmersbach zum Adventure Minigolf ein.

Elf der Schülerinnen und Schüler möchten auch im kommenden Schuljahr 2017/2018 für ein gutes Miteinander in der Realschule aktiv sein und als Streitschlichter weiter arbeiten. Sie werden auch bei der Ausbildung der neuen Streitschlichter mithelfen.

 

Wir wünschen ihnen dabei weiterhin viel Freude und Erfolg.

Kooperation zur Sozialarbeit an Wolfacher Schulen

  • Die Schulsozialarbeiterinnen Annette Vollmer (links) und Christiane Erdrich-Timm erzählten von ihrer Arbeit an den Wolfacher Schulen. Text und Foto: Michael Hoffmann

Die Sozialarbeit an Wolfacher Schulen läuft erfolgreich. Gestern wurde im Rathaus eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Schulen, der Stadt und dem Jugendamt unterzeichnet. Sie ist Bestandteil neuer Förderrichtlinien des Kreises.

Sie seien »umtriebiger denn je« – Bürgermeister Thomas Geppert weiß, wie viel Arbeit die Sozialarbeiterinnen Christiane Erdrich-Timm und Annette Vollmer investieren. Fast täglich sind sie in Wolfacher Schulen unterwegs. Ihre Arbeit wurde gestern in einer Kooperationsvereinbarung zur Schulsozialarbeit zwischen der Stadt, den Schulen und dem Jugendamt festgehalten.

Geppert, die Schulleiter Manuel Ressel (Herlinsbachschule), Franz Kasper (Realschule) und Elisabeth Grassinger (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum SBBZ) sowie Jugendhilfeplaner Hans-Jürgen Lutz vom Landratsamt unterzeichneten die Vereinbarung im Wolfacher Rathaus. Das Besondere daran: Auch die Schulsozialarbeiterinnen brachten ihre Erfahrungen und Wünsche ein.

Das Landratsamt hatte im vergangenen Jahr neue Förderrichtlinien für die Schulsozialarbeit verabschiedet. Bestandteil dieser Richtlinien war eine solche Vereinbarung.  Fachkräfte der Sozialarbeit und der Schulen können so koordiniert zusammenarbeiten, sagte Hans-Jürgen Lutz: »Die Schulsozialarbeit ist eine Auszeichnung und ein Merkmal guter Schulen.«

Annette Vollmer betonte, dass Sozialarbeit an den Schulen schon stattfinde: »Ich habe das Gefühl, das lebt schon.« Sie ist an der Realschule Wolfach tätig. Zusammen mit den Beratungslehrern bildet sie dort unter anderem Schüler zu Streitschlichtern aus.

Auch Christiane Erdrich-Timm ist Streitschlichter-Ausbilderin: »Ziel ist es, dass die Schüler lernen, Konflikte alleine zu lösen.« Zusätzlich bietet sie am SBBZ eine feste Sprechstunde an. An der Herlinsbachschule können die Lehrer bei Bedarf auf sie zukommen. Mobbing und Ausgrenzung seien dabei oft Thema.

Finanziell kommen auf die Schulen damit aber weitere Belastungen zu. »Das ist schon ein ziemlicher Brocken«, erklärte Manuel Ressel. Um die Grundlagen zu schaffen, müsse ein vierstelliger Betrag in Projekte und Materialien investiert werden. Gleichzeitig betonte er aber, wie wichtig die Sozialarbeiterinnen seien. Vor allem durch Mobbing gebe es immer wieder Probleme, auf die schnell reagiert werden müsse.

»Das wird schon sehr gut angenommen«, erzählte Elisabeth Grassinger.  Auch Franz Kasper empfindet die Schulsozialarbeiterinnen als »unheimliche Bereicherung«. Es erweise sich als Vorteil, dass die beteiligten Personen in die Erarbeitung der Kooperation einbezogen wurden.

Die Vereinbarung wurde zunächst auf zwei Jahre geschlossen. So könne man laut Kasper immer wieder auf neue Herausforderungen reagieren: »Es ist wichtig, dass die gegenseitige Verzahnung lebt und sich verändert.«

Autor:

Michael Hoffmann

Quelle: Offenburger Tageblatt (15. Februar 2017)

Schulsozialarbeiterinnen-Duo stellt sich und die Arbeit vor

  • Christiane Erdrich-Timm (links) betreut Herlinsbach- und Förderschule, Annette Vollmer die Realschule. Ideen sammeln sie auch im gegenseitigen Austausch. Text und Foto: Tobias Lupfer

Für Schüler wie für Eltern: Christiane Erdrich-Timm und Annette Vollmer haben ein offenes Ohr. Seit Oktober sind die beiden Schulsozialarbeiterinnen in Wolfach aktiv und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Vier Monate sind Christiane Erdrich-Timm und Annette Vollmer inzwischen schon als Schulsozialarbeiterinnen in Wolfach aktiv – und doch sind sie noch »die Neuen«. Mit dem Offenburger Tageblatt sprach das Duo über den Einstieg in die komplexe Arbeit in den Schulen, über ihre Ziele und ihren Beruf.

»Man arbeitet eher präventiv«

Schulsozialarbeit? »Damals war das ein Manko«, erinnert sich Erdrich-Timm an ihre erste Stelle nach dem Studium an einem Ganztagsgymnasium. Die Zeiten haben sich gewandelt: Mittlerweile sei Schulsozialarbeit ein Qualitätssiegel. »Man arbeitet eher präventiv«, ergänzt Vollmer.

Erdrich-Timm ist 39 Jahre alt, wohnt in Berghaupten und ist Mutter von drei Kindern. Mit 23 wechselte sie von der Sozialarbeit in den heilpädagogischen Bereich, arbeitete mit Kindern mit körperlicher und geistiger Behinderung. In den vergangenen drei Jahren war sie im Epilepsiezentrum in Kork tätig. Mit 40, so ihr selbst gestecktes Ziel, wollte sie zurück in die Schulsozialarbeit – mit genügend Lebenserfahrung, um dem Beruf gerecht zu werden.

Seit 2008 wohnt Vollmer wieder in Wolfach

Auch Vollmer, 43 Jahre, ist Mutter und hat einige Stationen vorzuweisen: Zunächst absolvierte sie eine Ausbildung als Erzieherin, danach studierte sie Sozialpädagogik. Fünf Jahre arbeitete sie in Basel in der Krisenintervention mit Mädchen im Alter von zwölf bis 18 Jahren aus der ganzen Schweiz. 2008 zog die Wolfacherin zurück in ihre Heimatstadt. Sie arbeitete bei der Zeller Firma Agil Event, für die sie im Auftrag der Kommunalen Arbeitsförderung in verschiedenen Projekten arbeitete, im Schwerpunkt mit Jugendlichen unter 25 Jahren.

Beide haben 50-Prozent-Stellen: Vollmer betreut die Realschule, Erdrich-Timm die Herlinsbachschule und das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum. »Meistens sind es Konflikte mit Mitschülern oder Stress mit Zuhause«, berichtet Erdrich-Timm von den Themen der ersten vier Monate. Mit unterschiedlichen Angeboten ist das Duo auch im Unterricht eingebunden. So in der ersten Klasse etwa mit sozialem Lernen, in der fünften Klasse der Realschule im Fach »Methoden und Soziales Lernen«. »Wenn die Schüler uns schon mal in der Klasse erlebt haben, ist der Schritt, zu uns zu kommen, kleiner«, sagt Vollmer.

Netzwerkarbeit ist wichtig

Wichtig ist für das Duo die Netzwerkarbeit: Da, wo die Schulsozialarbeiterinnen selbst an ihre Grenzen stoßen, vermitteln sie den Ratsuchenden Kontakt zu Fachstellen und Experten. Nach und nach wollen die zwei ihr Angebot ausweiten, etwa mit Streitschlichterausbildung, Elternkaffees und mehr. »Jede Familie hat ihre Stärken und Schwächen.«

Kinder stünden heute unter mehr Druck als früher, sind die Sozialarbeiterinnen sich einig. »Die Welt stellt größere Forderungen an einen. Allein schon die Frage: Wo komme ich hin mit meinem Schulabschluss?« Hänseleien habe es auch früher schon gegeben – in der digitalen Welt sei aber auch dieses Thema anders zu sehen. »Wichtig ist, dass die Schüler wissen, dass sie zu uns kommen können, wenn etwas ist.«

Autor:

Tobias Lupfer

Quelle: Offenburger Tageblatt (13. Februar 2017)